Montag | 08.05.2017

18:30 Uhr | Orchesterzentrum|NRW | Eintritt 8,00, ermäßigt 4,00 Euro · VVK 8,00 Euro, ermäßigt 4,00 Euro | Karten unter 0231_ 22 696 200 | Karten bestellen

Gastveranstaltung

Kopfnoten – Eine kleine Geschichte der Sinfonie VII

Erneuerungen: Gustav Mahler und das frühe 20. Jahrhundert

Michael Stegemann | Vortrag

HEUTIGES THEMA
Mit Gustav Mahler wird die Sinfonie zum Weltentwurf. Von "Des Knaben Wunderhorn" bis zu Nietzsche reicht sein Spektrum; riesige Orchester, Vokalsolisten und Chöre, sechs oder mehr Sätze – während der klassische Geist bei Mahler denkbar fern scheint, ist er in den Sinfonien Schönbergs, Strawinskys oder Prokofiews nach wie vor zu spüren.


ÜBER „KOPFNOTEN“
Ob Sinfonie oder Symphonie – vom griechischen sýmphonos, »zusammenklingend« –: die (laut Duden) »auf das Zusammenklingen des ganzen Orchesters hin angelegten Instrumentalwerke mit mehreren Sätzen« sind seit fast 300 Jahren eine der Hauptgattungen der so genannten »klassischen« Musik. In ihrer Entwicklungsgeschichte ist die Sinfonie ein Spiegel jener Kompositionskunst und -wissenschaft, die versucht, zwischen Inhalt und Form eine ideale, idealistische Balance zu finden.

Vom Ursprung als italienische Opern-Ouvertüre über die Klassiker Haydn, Mozart und Beethoven, durch die frühe Romantik mit Mendelssohn und Schumann, die Antipoden Brahms und Bruckner über nationale Schulen in Russland, Tschechien, England oder Finnland bis ins 20. Jahrhundert mit Mahler, Schönberg, Strawinsky: Die Sinfonie ist und bleibt die ideale Form der Orchestermusik. In seiner neuen »Kopfnoten«-Reihe spürt Michael Stegemann den Wandlungen der Gattung nach – von ihren vor- und frühklassischen Anfängen bis hin zu Werken unserer Zeit.

Veranstalter: Konzerthaus Dortmund & Orchesterzentrum|NRW

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