Montag | 03.04.2017

18:30 Uhr | Orchesterzentrum|NRW | Eintritt 8,00, ermäßigt 4,00 Euro · VVK 8,00 Euro, ermäßigt 4,00 Euro | Karten unter 0231_ 22 696 200 | Karten bestellen

Gastveranstaltung

Kopfnoten – Eine kleine Geschichte der Sinfonie VI

Die nationalen Schulen: Antonín Dvořák, Peter Tschaikowsky & Co.

Michael Stegemann | Vortrag

HEUTIGES THEMA
Jenseits des deutsch-österreichischen Streits der Schulen findet die Sinfonie auch in nationalmusikalischen Spielarten neue Wege: Russland (Tschaikowsky, Borodin und Rimsky-Korsakow), Böhmen (Dvořák), England (Elgar) oder Finnland (Sibelius) tragen das ihre dazu bei und schaffen in Material, Stil und Ton eigenständige Entwicklungen.


ÜBER „KOPFNOTEN“
Ob Sinfonie oder Symphonie – vom griechischen sýmphonos, »zusammenklingend« –: die (laut Duden) »auf das Zusammenklingen des ganzen Orchesters hin angelegten Instrumentalwerke mit mehreren Sätzen« sind seit fast 300 Jahren eine der Hauptgattungen der so genannten »klassischen« Musik. In ihrer Entwicklungsgeschichte ist die Sinfonie ein Spiegel jener Kompositionskunst und -wissenschaft, die versucht, zwischen Inhalt und Form eine ideale, idealistische Balance zu finden.

Vom Ursprung als italienische Opern-Ouvertüre über die Klassiker Haydn, Mozart und Beethoven, durch die frühe Romantik mit Mendelssohn und Schumann, die Antipoden Brahms und Bruckner über nationale Schulen in Russland, Tschechien, England oder Finnland bis ins 20. Jahrhundert mit Mahler, Schönberg, Strawinsky: Die Sinfonie ist und bleibt die ideale Form der Orchestermusik. In seiner neuen »Kopfnoten«-Reihe spürt Michael Stegemann den Wandlungen der Gattung nach – von ihren vor- und frühklassischen Anfängen bis hin zu Werken unserer Zeit.

Veranstalter: Konzerthaus Dortmund & Orchesterzentrum|NRW

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