12.11.2018

Klingende Zeitzeugen des Holocaust im Orchesterzentrum|NRW

Violinen der Hoffnung

Seit mehr als zwanzig Jahren sammelt und restauriert Geigenbauer Amnon Weinstein in seiner Werkstatt in Tel Aviv Violinen von Holocaust-Überlebenden. Die Instrumente stammen aus Konzentrationslagern, aus Ghettos oder von Partisanen. Sie werden von Amnon Weinstein und seinem Sohn Avshalom in Stand gesetzt und als „Violinen der Hoffnung“ für Ausstellungen und Konzerte um die ganze Welt geschickt. Es sind klingende Zeitzeugen, die von den Gräueltaten in den Konzentrations- und Internierungslagern Auschwitz, Buchenwald oder Dachau erzählen.

In einem musikalisch untermalten Vortrag geben Amnon und Avshalom Weinstein am Donnerstag, 15. November 2018 um 18:00 Uhr Auskunft über die Geigen und lassen die Besucher mit ihrem umfangreichen Wissen und Verständnis tief in die bewegenden Geschichten der Instrumente und ehemaligen Besitzer eintauchen. Akihiro Takeda, regelmäßiger Konzertmeister in den Sinfoniekonzerten des Orchesterzentrum|NRW, wird eines der Instrumente begleitet von Claudio Laureti (Viola) und Ana Camón Botella (Violoncello) zum Klingen bringen. Das Konzert findet bei freiem Eintritt statt, eine kostenlose Kartenreservierung über den Ticketservice des Konzerthaus Dortmund wird aber empfohlen.

Vom 12. bis zum 16. November werden die Instrumente außerdem im Foyer des Konzerthaus Dortmund ausgestellt. An zwei Abenden, dem 13. und 14. November, werden sie auch im Konzert der Dortmunder Philharmoniker zu hören sein.

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